Die Mainleite ist bis heute Landschaftsschutzgebiet, was bedeutet: Bestandsschutz besteht zwar für alle – großteils nicht genehmigten – Bauwerke, eine Neubebauung und Eingriffe in den Gebietscharakter sind aber verboten. Daran will der neu gegründete Verein

Mainleite Schweinfurt-Schonungen e. V.“ rütteln. Ziel ist eine Art „zurück zu den Wurzeln“, an die sich ältere Schweinfurter und Schonunger erinnern.

Die Mainleite war einst von Weinbergen dominiert, die Schweinfurter flanierten am Wochenende zum Schloss Mainberg oder machten Station in der Gaststätte Bismarckhöhe.

Geblieben ist von ihr eine Aussichtsplattform, die zwar einen grandiosen Blick in die Ferne bietet, aber auch das Kernproblem deutlich vor Augen führt: Die Verbuschung. Sie zeichnet für weitere Probleme „verantwortlich“, die Wildschwein-Plage und die schwer beschädigte Mauer entlang der Bundesstraße.

Nun also der neue Verein, dessen neun Gründer Eigentümer oder Pächter von Grundstücken sind.

                     Sie wollen die Mainleite   als Naherholungsgebiet stärken,

                                                                                 sie als Kulturlandschaft pflegen

                                                                                                und eine Wiederbelebung des Weinbaus.

Geschehen soll das durch behutsame Veränderungen, mit denen man auch die Probleme in den Griff zu bekommen glaubt.

„Dass es nicht so bleiben kann, wie es ist“, sei den Anliegern klar,

Franz Geus, Thorsten Weinsdörfer, Friedel Tellert, Martin Hentschel, Rainer Sauter, Egon Füglein, Richard Hummel, der Historiker Thomas Horling aus Mainberg und Jürgen Dahms vom Weingut – haben den Verein mit den genannten Zielen gegründet.